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1994 bis 2008 - Der Umzug und ein Traum

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Waschbären fanden wir bei einer Familie, die in unserer Nähe lebte. Nach und nach lernte ich Menschen kennen die auch so dachten wie wir, so entstanden dann mehr und mehr Kontakte. Wenn nun Tierbabys gefunden werden, gibt man sie an uns weiter. Inzwischen arbeiten wir mit vielen Tierheimen zusammen.

Leider gibt es jedes Jahr mehr Tierbabys, denen geholfen werden muss. Seit drei Jahren arbeiten wir mit Familien zusammen, die uns einige Babys abnehmen um ihnen die Flasche zu geben. Wenn die Kleinen anfangen selbst zu fressen, kommen sie wieder zu uns. Hier haben sie die Möglichkeit, frei lebend noch ein Jahr versorgt zu werden, bis sie sich von selbst auswildern. Allerdings haben wir viel zu wenige die uns helfen, den Babys die Flaschen zu geben, sie zu betreuen usw. Oft ist es ein finanzielles Problem. Kaum jemand arbeitet unentgeltlich, trotz des guten Zwecks, der dahinter steht. Denn die Menschen hier müssen arbeiten, um überleben zu können und bekommen wenig Hilfe vom Staat.

Viele Jahre zogen wir unzählige Waschbären und Murmeltierbabys auf. Wir waren sehr glücklich auf unserem Land in Quebec. Leider wurden im Laufe der Zeit viele Wälder abgeholzt um Grundstücke verkaufen zu können. Auf unserem See wurden Motorboote erlaubt und alles änderte sich.

Es war nicht mehr möglich unsere Tiere ohne Angst auszuwildern. Der Mensch zerstörte wieder einmal einen Zufluchtsort der Wildtiere.

Mein Mann und ich entschlossen uns aus diesen Gründen ein neues Zuhause für uns und unsere Tiere zu suchen. Einen Platz wo die Natur noch Natur sein durfte. Einen Platz wo Wildtiere in Frieden leben konnten und durften. So kauften wir uns ein Wohnmobil um Kanada zu erkunden. Wir lieben Kanada, kannten aber nicht sehr viel, weil wir ja jedes Jahr viele Tierkinder aufzogen. Wir packten zwei Waschbären und unsere Hunde ins Wohnmobil und los ging es. Wir kamen bis Alberta - als wir die herrlichen Berge sahen, wussten wir das wir hier leben wollen. Leider ging das nicht so einfach... Wir mussten erst alles in Quebec verkaufen um unseren Traum zu erfüllen. 4000 Kilometer quer durch Kanada, wir hatten viel Zeit für uns und unsere Tiere. In Alberta lernten wir viele Menschen kennen, die uns erzählten, dass hier viele, viele Pferde geschlachtet werden um sie los zu werden. Kühe, Schafe, Lamas, die ein gutes Zuhause suchen und brauchen.

Wieder kamen wir an die richtigen Menschen, wie so oft in unserem Leben. Wir mussten nicht lange überlegen, wir wussten dass wir einen Gnadenhof erbauen mussten. Doch wie? Zwei Jahre waren wir auf der Suche nach einem geeignetem Grundstück. Es musste weit weg von Rancher und Farmer sein, einen kleinen Fluss haben, viele Bäume und natürlich am Fusse der Rocky Mountains. Viele Angebote kamen, leider war nie das richtige dabei.Entweder es war zu teuer oder inmitten der Farmer. Nach einem Jahr Suche verzweifelten wir schon, all meine Gebete wurden nicht erhört. Glaube versetzt Berge und so glaubten wir an unseren Traum und versuchten unser Haus zu verkaufen. Endlich im zweiten Jahr kam ein Angebot. Natürlich hatten wir wieder Waschbärbabys, was alles sehr erschwerte. Wir packten unseren Camper voll und los ging es wieder nach Alberta. Wieder 4000 Kilometer, doch wir hatten ein Ziel das uns vorantrieb. Wir hatten großes Glück, doch ich glaube fest daran, dass es unsere Bestimmung war.

Wir besichtigten das Grundstück - es war ein Traum. So viel Platz für Tiere, so viel Gras und Bäume, ideal für einen Gnadenhof. Noch am selben Tag setzten wir ein Angebot auf. Unser Angebot wurde angenommen, die Freude war groß! Wir zogen alle Register um dieses Land finanzieren zu können und mit Gottes Hilfe würden wir es schaffen.

Wir verbrachten noch zwei Wochen auf unserem Land, erkundeten die Landschaft und planten und planten. Es war kein Gebäude auf dem Land, noch nie hat hier ein Mensch gelebt... es war unbeschreiblich spirituell. Ein Jahr später zogen wir um. Das Haus war noch nicht verkauft, alles wurde noch schwerer. Doch wir gaben nicht auf, unser Ziel war ein Gnadenhof für alle Tiere in Not. Wir gaben unserm Land den Namen Heaven’s Gate. 

Im Mai 2008 erwachte Heaven’s Gate - ein Land der Liebe und ein Gnadenhof für alle Tiere
Gott beschütze unsere Tiere, unser Land und all die Menschen die uns besuchen und helfen.

 

 

 

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We need your help in every possible way. Heaven’s Gate increases quickly and my husband and I organize and finance everything on our own.